| Wiederöffnung des Stammhauses in Seeheim |
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(Im Bild: Bäckermeister Volker Schwind, Pfarrerin Jutta Grimm-Helbig, Bürgermeister Olaf Kühn)
"Im Ort hochangesehener Unternehmer“ Ein altes Bäckerauto vor dem Geschäft machte zusätzlich auf das Ereignis aufmerksam. Es gab kleine Attraktionen für die Kinder oder ein Glücksrad mit dem die Besucher vielfältige Gewinne wie Kaffeegutscheine oder ein kleines Frühstück verbuchen konnten. Das Entscheidende beim Vorkerbfrühstück war natürlich der Zwetschenkuchen, der im neuen Laden genossen werden konnte. Der Verkaufsraum wurde modernisiert und etwas vergrößert. „Wir möchten mit einer zeitgemäßen, ansprechenden Präsentation der Kundschaft unsere Backwaren anbieten. Unverändert sind dagegen die Rezepturen, die handwerkliche Qualität unserer Produkte und die ausgewählten Rohstoffe, die wir verarbeiten“, so Volker Schwind. Eine stilvolle Ladenarchitektur mit „echten“ Materialien wie Granit und Holz bietet nun Platz für eine Kaffee-Ecke. Hier besteht die Möglichkeit zu einem schnellen Frühstück oder einem kleinen Snack. Alle Besucher waren voll des Lobes, angefangen bei Bürgermeister Olaf Kühn, der dem „innovativen, im Ort hochangesehenen Unternehmer Volker Schwind“ zu den schönen neuen Räumen gratulierte. An der Kerb 1950 hatte dessen Vater Wilhelm Schwind die Bäckerei in Seeheim begründet, woran entsprechend erinnert wurde.
Lied im Laden – „Laurentiusbrot“ bringt 750,- Euro für Anzeigetafel in der Kirche Zur See’mer Kerb gehört natürlich der Bezug zum eigentlichen Anlass, der Kirche des Ortes, die am Laurentiustag 10. August ihre Kirchweihe feiert. Auch die Seeheimer Laurentiuskirche wurde in jüngster Zeit umgebaut, wenngleich noch etwas aufwendiger als der Bäckerladen von Schwind. Diesen Umbau hatte die Backstube Schwind mit dem Verkauf ihres eigens hierzu kreierten Laurentius-Brotes unterstützt. Pro verkauftem Laurentius-Brot waren 50 Cent in die Laurentius-Kirche geflossen. Die zweite Aktionswelle von Januar bis Ostern 2008 ergab 750,- Euro, die anlässlich der Ladeneröffnung übergeben wurden. Um anschaulich zu machen, was mit dieser Summe beigetragen werden kann, brachte die Gemeinde eine von drei originalgetreu restaurierten Holztafeln für die Liedanzeige im Gottesdienst mit, die ungefähr diese Summe gekostet hat. Pfarrerin Grimm-Helbig dankte hierfür sehr herzlich, die von ihr aufgesteckten Liednummern enthalten alle das Brot im Text. So sang die „Gemeinde“ im Bäckerladen gemeinsam: „Komm, sag es allen weiter …“. Die Produktion des Brots war für einige Zeit ausgesetzt worden, seit 7. August wird es wieder gebacken. Der Gesamterlös aller am 7. August verkauften Laurentiusbrote (750 g/2,95 Euro) fließt noch einmal direkt in die Kirche.
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